CMD und Wechseljahre: 
Was zu beachten ist

Die Wechseljahre bringen nicht nur Veränderungen im Hormonhaushalt mit sich, sondern können auch Auswirkungen auf Zähne, Kiefer und das Kausystem haben. Durch sinkende Östrogenspiegel verändert sich das Bindegewebe, was zu einer geringeren Elastizität und erhöhten Anfälligkeit für Verspannungen führen kann. Das betrifft auch die Kiefergelenke – und kann das Risiko für eine Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) erhöhen.

Typische Anzeichen einer CMD in den Wechseljahren können sein:

  • Häufige Kopf- oder Nackenschmerzen
  • Verspannungen im Kiefer- und Gesichtsbereich
  • Knacken oder Reiben im Kiefergelenk
  • Eingeschränkte Mundöffnung
  • Zähneknirschen oder -pressen, vor allem nachts

Was Sie tun können:

  • Frühzeitig zur Kontrolle: Regelmäßige zahnärztliche Untersuchungen helfen, Veränderungen im Kausystem rechtzeitig zu erkennen.
  • Stressmanagement: Entspannungsübungen, Yoga oder Meditation wirken sich positiv auf die Kiefermuskulatur aus.
  • Gezielte Therapie: Bei ersten Anzeichen von CMD können spezielle Schienen oder physiotherapeutische Maßnahmen helfen, die Muskulatur zu entlasten.
  • Austausch mit Ihrem Arzt: Sprechen Sie auch mit Ihrem Gynäkologen über mögliche hormonelle Einflüsse.

Unser Tipp: Achten Sie bewusst auf Veränderungen im Kieferbereich während der Wechseljahre. Je früher eine CMD erkannt wird, desto besser lässt sie sich behandeln.

WEITERE INFOS ZUR THERAPIE

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