
Bildschirmarbeit verändert die Körperhaltung
Ob im Büro, im Homeoffice oder am Smartphone – viele Menschen verbringen täglich mehrere Stunden vor Bildschirmen. Dabei verändert sich die Körperhaltung oft unbemerkt: Der Kopf wird nach vorne geschoben, Schultern sinken ab, der Nacken steht unter Spannung. Diese Haltung wirkt sich nicht nur auf Rücken und Schultern aus, sondern auch auf den Kiefer.
Gerade bei einer craniomandibulären Dysfunktion (CMD) kann diese dauerhafte Fehlbelastung bestehende Beschwerden verstärken.
Nacken, Kiefer und Muskulatur arbeiten zusammen
Kiefergelenk, Nackenmuskulatur und Schulterbereich sind funktionell eng miteinander verbunden. Ist der Nacken dauerhaft angespannt, kann sich diese Spannung bis in den Kiefer fortsetzen. Umgekehrt kann eine Fehlbelastung im Kieferbereich die Muskulatur im Nacken zusätzlich beanspruchen.
Viele Betroffene pressen oder halten den Kiefer bei konzentrierter Bildschirmarbeit unbewusst angespannt, oft über Stunden hinweg. Diese Daueranspannung kann zu Verspannungen, Kopfschmerzen oder Kieferbeschwerden führen.
CMD und Alltagsgewohnheiten
CMD entsteht selten durch einen einzelnen Auslöser. Häufig ist es das Zusammenspiel aus Stress, Haltung und muskulärer Überlastung. Bildschirmzeit ist dabei ein wichtiger Alltagsfaktor, der in der Diagnostik berücksichtigt werden sollte, insbesondere dann, wenn Beschwerden vor allem an Arbeitstagen oder nach längeren Bildschirmphasen auftreten.
Ganzheitlich hinschauen lohnt sich
In der Zahnheilkunde Waldspirale in Darmstadt beziehen wir Alltagsgewohnheiten wie Bildschirmarbeit bewusst in die CMD-Diagnostik mit ein. Ziel ist es, Zusammenhänge zu erkennen und die Belastung des Kiefers ganzheitlich zu verstehen. Auf dieser Basis möchten wir Ihnen therapeutische Lösungen bieten, die Kiefer, Nacken, Schultern und Co gezielt entlasten.
Sie haben Beschwerden und sind sich unsicher, ob diese nicht sogar mit Ihrem Kiefer zusammenhängen können? Vereinbaren Sie gerne einen Termin zur Funktionsanalyse in Darmstadt.